FC Rimsingen ab der kommenden Saison unter päpstlichen Segen.

Hannah Federer | 1. April 2020 | keine Kommentare


Rimsingen den 1. April 2020

Große sportliche Veränderungen erwarten die verantwortlichen Vorstände des FC Rimsingen ab der Saison 2020/21.
So werden 6-7 angehende katholische Priester und Geistliche, direkt aus dem Vatikan den FC Rimsingen verstärken.
Am 01.08. in diesem Jahr startet der Vatikan, zusammen mit dem Erzbistum Freiburg, einen Austausch von jungen Priestern und Geistlichen. Diese sollen in den folgenden zwei Jahren innerhalb des Erzbistums Freiburg hospitieren, bzw. in die Gemeindearbeit verschiedener Pfarreien eingebunden werden.
Da es unter den jungen Priestern und Geistlichen, sowie dem aus mehreren Personen bestehenden Begleitpersonal eine Anzahl von ca. 7-8 Personen gibt, die in Ihrer Freizeit auch dem Fußballsport verbunden sind, suchte man innerhalb des Erzbistums nach Möglichkeiten, einen angenehmen Einstieg und eine optimale Integration in die neue Umgebung zu ermöglichen.
Gerne erinnerte man sich innerhalb des Bistums daran, dass mit dem FC Rimsingen ein Verein zur Verfügung steht, der schon seit Jahren freundschaftliche Beziehungen zum Vatikan pflegt und auch schon in Freundschaftsspielen gegen Mannschaften der päpstlichen „Schweizer Garde“ auf den Vatikanischen Fußballplätzen spielte.
In einem ersten Kontakt des Erzbistums mit dem Rimsinger Sportvorstand Thomas Biehler und seinen Mitstreitern zeigte sich, dass man von Seiten des FCR gerne an einem Konzept mitarbeiten würde.
Zusammen mit den beiden Ortsvorstehern von Nieder- und Oberrimsingen, Frank Greschel und Pius Mangold, sowie von Vertretern der Kernstadt Breisach und natürlich des Erzbistums, hier ist zu nennen Weihbischof Christian Würtz, wurde ein tragfähiges Konzept erarbeitet.
So mietet das Erzbistum mindestens die nächsten sechs Jahre große Teile des Rimsinger Schloss‘, zur Unterbringung der vatikanischen Gäste, an. Dies geschieht besonders auf deren Initiative, da man möglichst gemeinsam an einem Ort unterkommen und zusammenleben möchte.
Die fußballbegeisterten Vatikanbürger, die bisher zwischen unserer A-Klasse und der 3. Italienischen Liga spielten, schließen sich für die kommenden zwei Jahre dem FC Rimsingen an. Laut Auskunft des Fußball-Bezirksvorsitzenden Arno Heger gibt es da auch keine Probleme, da es sich ausnahmslos um EU-Bürger handelt.
Auf Seiten des FCR freut man sich nicht nur auf die sicherlich sportliche Steigerung innerhalb der Mannschaften, sondern auch auf den kulturellen Austausch mit den südlichen Nachbarn. Obwohl sich natürlich besonders FCR-Trainer Markus Wellinger hoch erfreut zeigte, über die sicherlich dann enorm verbesserte sportliche Qualität.
So erklärte sich bereits Rimsingens Sportvorstand Thomas Biehler, seinerseits Lehrer in der beschaulichen Schweiz, bereit, im ersten halben Jahr einen Deutschsprachkurs mit den Rimsinger „Neubürgern“ durchführen zu wollen.
Aber auch für Sprachinteressierte, die gerne Italienisch lernen möchte, wird es eine Sprachkurs geben. Anmeldungen hierfür nehmen der FC Rimsingen, oder die beiden Ortsverwaltungen gerne entgegen. Für Einwohner der beiden Ortschaften, sowie für Mitglieder des FC Rimsingen ist der Kurs kostenlos. Ansonsten werden für 10 x ca. 90 Minuten, mindestens 3 Jahre Mitgliedschaft im FC Rimsingen fällig.
Auch auf Seiten des ASV Niederrimsingen beteiligt man sich gerne an einer erwünschten Integration und öffnet seine “Mucki-Bude“ in der Niederrimmsinger Sporthalle ab dem 1. September auch montags von 17.00 bis 20.00 Uhr zu einem reinen Männerabend.
Einen weiteres besonderes kulinarisches Schmankerl wird die Attila-Stube, als FCR-Sportheim, unseren Gästen bieten. Einmal pro Woche ist ein italienischer Abend, mit Pizza und Nudelgerichten alla „ Bella Italia“ vorgesehen.
Ein am heutigen 1. April geplantes Probeessen wird Attila-Chefkoch Bruno Bartholino, an einem späteren Zeitpunkt nachholen und dann wird er eine Pizza Franziskus, oder auch Spaghetti Don Camilo zum Sonderpreis anbieten.
Sollten weitere Vereine oder Gruppierungen noch Vorschläge zur Integration haben, so können sich diese gerne bei den Ortsverwaltungen der beiden Breisacher Stadtteile melden.
Abschließend sei noch erwähnt das die beiden Ortsvorstände, sowie Vertreter des FCR und des Erzbistums eigentlich über Ostern in den Vatikan reisen wollten, um neben dem Empfang des päpstlichen Segens „Urbi et Orbi“, auch noch letzte Details zu klären. Dies ist aufgrund der veränderten Lage nun nicht möglich und soll daher in telefonischer Form durchgeführt werden.

Volker Engel für den FC Rimsingen

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